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Digitales Fachgespräch „Verletzliches Alter – Zum Verhältnis von Vulnerabilität und Resilienz“ mit Prof. Dr. Andreas Kruse

Prof. Dr. Andreas Kruse zeigte eindringlich das Spannungsfeld von Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit auf und betonte, dass jeder Mensch sich gebraucht fühlen wolle beim Digitalen Fachgespräch am 19. Oktober 2022.

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Rund 70 Teilnehmende folgten der Einladung der BaS zum digitalen Fachgespräch mit dem renommierten Gerontologen Dr. Andreas Kruse. Er zeigte eindringlich das Spannungsfeld von Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit auf und betonte, dass jeder Mensch sich gebraucht fühlen wolle.

In diesem Zusammenhang wies Kruse auf die wichtige Rolle von „sorgenden Gemeinschaften“ hin, wie sie im 7. Altenbericht beschrieben wurden. Seniorenbüros seien Orte, an dem ältere Menschen sich geborgen und gebraucht fühlen könnten. Im anschließenden Erfahrungsaustausch bestätigten die Haupt- und Ehrenamtlichen die Notwendigkeit, diesen Themen Raum zu geben.

Der emeritierte Professor der Universität Heidelberg erklärte in seinem Vortrag, dass sowohl Verletzlichkeit als auch Widerstandsfähigkeit nicht nur im Alter ein Wesensmerkmal der conditio humana, der „Natur des Menschen“ seien. Unter Bezug auf Hannah Arendt verdeutlichte er die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit. So könne eine ganzheitliche Perspektive auf das eigene Leben erreicht und damit auch die Resilienz, die Fähigkeit mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen, gestärkt werden. Dies ist zunächst eine individuelle Entwicklungsaufgabe, die durch biografische Erfahrungen stark vorgeprägt ist. Grob vereinfacht gesagt: Resilienz will gelernt sein. Jedoch sind auch soziale Bedingungsfaktoren wie Einkommen, Bildung oder die Wohnsituation von erheblicher Bedeutung, so Kruse.

Der langjährige Vorsitzende der Altenberichtskommission der Bundesregierung schloss an deren Arbeit an, insbesondere den 7. Altenbericht von 2017. Dieser hatte sich für einen erweiterten „Sorgebegriff“ ausgesprochen, der in Anlehnung an die amerikanische Philosophin Martha Nussbaum nach den Bedingungen eines guten Lebens fragt. Mit den Rahmenbedingungen für ein gutes Leben im Alter und was Seniorenbüros dafür tun könnten, hatte sich zuletzt auch die 26. Jahresfachtagung der BaS in Regensburg befasst.

Kruse hob die Bedeutung eigener Aktivität vor, die aber im Sinne von gesellschaftlicher Teilhabe den Einzelnen ermöglicht werden muss. Isolation und Einsamkeit von älteren Menschen sowie vorhandenen Chancenungleichheiten in der Gesellschaft müsse politisch entgegengewirkt werden. Wichtig sei, zunächst das Gefühl der sozialen Wahrnehmung und die Möglichkeit, selbst bei vorhandenen Einschränkungen, am Gemeinwesen zu partizipieren. Es brauche jedoch „ein erweitertes Verständnis von Aktivität“, welches sowohl praktische Gestaltungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten als auch die Reflektion über die Bedingtheit und Begrenzungen der menschlichen Existenz umfasst.

Hierfür lokale Orte der Begegnung und Auseinandersetzung anzubieten, sei eine wichtige Rolle von Seniorenbüros. Konkret umgesetzt wird dies z.B. durch Ansätze von Biographiearbeit und die Unterstützung von selbstbestimmtem Engagement der Älteren. Das Angebot zur weiteren gemeinsamen Vertiefung des Themas wurde von den Teilnehmenden begrüßt.

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Begegnung ist das Wichtigste: Thementalk mit Ahmad Mansour

Was hilft Menschen, nach Flucht und Migration in Deutschland wirklich anzukommen? Ahmad Mansour hat darauf eine ganz klare Antwort: Begegnungen seien das A und O, sagte er im BaS-Thementalk am 28.03.2022.

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Unbekanntes als fremd zu empfinden sei normal, so der Psychologe und Bestsellerautor muslimisch-israelischer Herkunft, der sich für Demokratieförderung und Extremismusprävention einsetzt. Durch Begegnungen im Alltag könnten gegenseitige Vorurteile abgebaut und die gelebten Werte der Gesellschaft etwa in Bezug auf Religion, Sexualität und Meinungsfreiheit erfahrbar werden.

In diesem Sinne seien die Projekte „Alt & Jung – Chancenpatenschaften“ und „Generationen-Kulturen-Vielfalt“ der BaS unverzichtbar. „Wir sollten alle an uns arbeiten, damit wir Personen nicht mehr in eine Schublade stecken“, so das Fazit eines Teilnehmer-Beitrags.

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Fachforum "Generationsübergreifend engagiert im ländlichen Raum"

Wie das Engagement von Jung und Alt auch nachhaltig gefördert werden kann, darum ging es beim BaS-Workshop „Generationsübergreifend engagiert“. Die über 100 Teilnehmenden waren sich einig, dass Länder und Kommunen sehr viel dafür tun können und engagementfördernde Einrichtungen wie die Seniorenbüros dabei wichtig für die Unterstützung der aktiven Teilhabe aller Altersgruppen sind.

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In der  Online-Konferenz diskutierten Patrick Kunkel, Bürgermeister der Stadt Eltville am Rhein, Gabriele Linster, Seniorenservicebüro und Büro für bürgerschaftliches Engagement der Samtgemeinde Bersenbrück, Tina Noack, Koordinierungsstelle Ehrenamt im Landkreis Sankt Wendel und Alexander Schweitzer, Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung im Land Rheinland Pfalz. Die Moderation lag in den Händen von Anja Lothschütz und Erik Rahn.

Das Fachforum fand im Rahmen des 15. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung unter dem Motto „Starkes Ehrenamt – für ein gutes Leben auf dem Land“ statt. Die Veranstaltung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wurde digital durchgeführt.

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Filmempfehlung zum Zweiten Jahrestag der rassistischen Morde in Hanau

Der 2021 erschienene Film „Schaffen wir das? – Erfahrungen aus 5 Jahren Alt & Jung Chancenpatenschaften“ stellt Patenschaften aus Hanau und Arnsberg vor. Er zeigt Szenen der Gedenkfeier zum ersten Jahrestag der rassistischen Morde in Hanau und stellt den Beteiligten des Projekts die Frage aus dem Videotitel.

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Er gehe täglich an dem Ort des Anschlags vorbei, erzählt der Syrer Jamil Karami, der durch das BaS-Projekt „Alt & Jung – Chancenpatenschaften“ in seinem Paten Karl-Heinz Leister einen neuen Freund gefunden hat.

Trotz allem wurde viel geschafft, sagen die interviewten Pat:innen, die Initiatorinnen aus den Seniorenbüros und die Geflüchteten selbst. „Wir müssen noch viel mehr machen, aber wir sind auf einem guten Weg“, so Barbara Heddendorp vom Hanauer Seniorenbüro. In der 20-minütigen Dokumentation werden einige der Mut machenden Erfahrungen aus dem Projekt anschaulich dargestellt.

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Alt & Jung Chancenpatenschaften

Trailer zum Projekt Alt & Jung Chancenpatenschaften mit Impressionen vom Engagement ehrenamtlicher Pat:innen aus Hanau und Arnsberg. Der ausführliche Film „Schaffen wir das? – Erfahrungen aus 5 Jahren Alt & Jung Chancenpatenschaften“ ist ebenfalls auf dieser Homepage anzusehen.

 

 

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DST: Podiumsdiskussion digital: „Altern im Wandel – Zeit zu handeln!“

Bei der digitalen Live-Übertragung der Podiumsdiskussion „Altern im Wandel – Zeit zu handeln!“ am 25.11.2021 im Rahmen des Deutschen Seniorentages (DST) befürworteten alle Beteiligten eine breite Debatte um die Neugestaltung der Seniorenpolitik. Ziel sei die gerechte Teilhabe aller Generationen und die Überwindung der großen Unterschiede zwischen den Kommunen.

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25. BaS-Jahresfachtagung: Generationengespräch "Was heißt hier Verantwortung?"

Welches Politikverständnis brauchen wir, um zukunftsfähig zu werden? Welche Verantwortung tragen die unterschiedlichen Generationen für den Erhalt der Welt und füreinander? Im Generationengespräch betonte Franz Müntefering, ehemaliger Vizekanzler, die Kommunen seien die Säule der Demokratie. Die Fridays-For-Future-Aktivistin Franzi Bassenge schlug vor, die Älteren könnten die Jüngeren durch Kontakte und Netzwerke bei ihrem Engagement unterstützen.

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25. BaS-Jahresfachtagung: Weckruf der Slam-Poetin Ella Anschein

Drei humorvolle, zum Nachdenken anregende Beiträge von Ella Anschein zum Thema „Was geht, Alter?“

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25. BaS-Jahresfachtagung: Auftaktreferat „Nachhaltige Entwicklung und Generationengerechtigkeit – der Beitrag der (lokalen) Zivilgesellschaft“

Nachhaltigkeit bedeute, über den eigenen Horizont hinauszudenken, so Dr. Konrad Hummel, ehemaliger Beauftragter der Stadt Mannheim für die Konversion, im Hauptreferat der Tagung. Seniorinnen und Senioren könnten hier Vorreiter sein und mit ihrer Erfahrung die lokale Zivilgesellschaft bereichern. Er warnte leidenschaftlich vor einer Polarisierung der Gesellschaft und rief ältere Menschen dazu auf, sich gemeinsam mit Jüngeren für nachhaltige Entwicklung und Generationengerechtigkeit einzusetzen.

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25 Jahre BaS – Corona-gerechte Glückwünsche zum BaS-Jubiläum

Zum 25-jährigen Jubiläum hat die BaS eine 5-minütige Video-Collage mit Glückwünschen von Mitgliedern, Fachkolleg:innen und Freund:innen veröffentlicht. „Lebensfrohes Altern“, „bedeutende bundesweite Bilanz“, „der Zeit immer ein Stück voraus“, „wie eine große Familie“ – so beschreiben haupt- und ehrenamtlich Aktive die BaS. Die Beiträge reichen über Singen und Dichten bis hin zu kurzen Theaterszenen und Handpuppenspiel. Allen Mitwirkenden danken wir sehr herzlich.

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Film zur Bas-Jahresfachtagung 2019 in Ludwigshafen

Die Fachtagung stand unter dem Motto “Chancen und Risiken der Digitalisierung – Seniorenbüros stellen sich den Herausforderungen”. Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) hat während der Tagung gedreht. Die Aufnahmen von Akteurinnen und Akteuren auf dem Podium und im Publikum sowie kurze Interviews geben die Atmosphäre der lebendigen Veranstaltung wider.

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Was können wir "Positives" aus der Flüchtlingskrise lernen?

Der Film wurde anlässlich eines Treffens im Projekt „Alt für Jung-Patenschaften – Seniorenbüros unterstützen Geflüchtete“ in Eltville gedreht. In kurzen Interviews berichten die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die BaS-Geschäftsführerin Gabriella Hinn und der BaS-Vorsitzende Franz-Ludwig Blömker, was sie nach ihren ersten überwiegend positiven Erfahrungen mit auf den Weg nehmen.

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„SelbstBestimmt im Alter! Vorsorge-Unterstützung im Team“ am Beispiel Celle

Am 20. August 2017 zeigte die Deutsche Fernsehlotterie in der Sendezeit vor der ARD-Tagesschau einen Kurzfilm über die Arbeit des Celler Senioren- und Pflegestützpunktes Niedersachsen (SPN). Der Film zeigt beispielhaft, wie im Projekt „SelbstBestimmt im Alter! Vorsorge-Unterstützung im Team“ Ehrenamtliche als DUO-SeniorenbegleiterInnen ältere Menschen durch vielfältige Angebote unterstützen und ihnen damit ein möglichst selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen.

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"Vielfalt der Seniorenbüros"

„Aktives Altern im Mittelpunkt“ lautet der Titel eines dreiminütigen Films, den ein Filmteam auf der Jahresfachtagung der BaS im November in Köln drehte. InterviewpartnerInnen aus Politik und Seniorenarbeit beschreiben darin die Arbeit von Seniorenbüros und BaS.

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