Erfolgreicher Auftakt für den Kollegialen Fachaustausch der BaS-Mitglieder

Mit 35 Teilnehmenden aus ganz Deutschland hat am 16. September das neue digitale Format „Kollegialer Fachaustausch der BaS-Mitglieder“ gestartet. Das einstündige digitale Format richtet sich exklusiv an BaS-Mitglieder und bietet Raum, um aktuelle Herausforderungen aus der Praxis zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Zum Auftakt stellte Christian Tewiele, Geschäftsbereichsleiter für Rente, Senioren, Betreuungen und Ehrenamt der Stadt Bocholt, das Modellvorhaben „Gemeinsam Pflege“ vor. Das Bocholter Projekt ist eines von vier in Nordrhein-Westfalen ausgewählten Modellvorhaben nach § 123 SGB XI. Dabei werden neue Unterstützungsstrukturen für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen geschaffen und Möglichkeiten entwickelt, professionelle Angebote, Ehrenamt und nachbarschaftliche Unterstützung vor Ort stärker miteinander zu verbinden.

Im Anschluss an den Praxisimpuls ging es in fünf Breakout-Sessions in den direkten kollegialen Austausch. Dabei wurden Fragen rund um Ehrenamt und Engagementförderung, Pflege, sorgende Gemeinschaften und Nachbarschaftshilfe, den Umgang mit herausfordernden Situationen und eigenen Belastungsgrenzen, die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen sowie kommunale Strukturen und die rechtliche Verankerung der Altenhilfe diskutiert.
Die vielfältigen Fragestellungen und intensiven Gespräche zeigten, wie groß der Bedarf an einem unkomplizierten und praxisnahen Austausch zwischen den BaS-Mitgliedern ist. Zugleich wurden zahlreiche Erfahrungen, Lösungsansätze und Anregungen aus unterschiedlichen Kommunen und Seniorenbüros zusammengetragen.

Der kollegiale Fachaustausch soll daher künftig regelmäßig Gelegenheit bieten, aktuelle Themen aus der Arbeit der Mitglieder aufzugreifen und gemeinsam weiterzudenken.
Der nächste Termin für den einstündigen kollegialen Fachaustausch ist der 3. Dezember 2026 von 12:00 bis 13:00 Uhr.  Den Eröffnungsimpuls geben die Projektmitarbeiter:innen der Queeren ZeitzeugInnen aus Hamburg.  Merken Sie sich den Termin gerne vor. Eine separate Einladung folgt.