Digitales Fachgespräch "Seniorenbüros finanzieren, Fördermittel einwerben" am 16. April 2026 von 10:00 bis 13:00Uhr

Die zunehmend fehlenden finanziellen Mittel machen die Finanzierung der Seniorenarbeit in vielen Standorten immer schwieriger. Zur Sicherung der Seniorenarbeit in den Kommunen und Gemeinden haben wir mit dem digitalen Fachgespräch „Seniorenbüros finanzieren,  Fördermittel einwerben“ einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten der nachhaltigen Finanzierung von Seniorenbüros angeboten.

In vielen Kommunen ist das Seniorenbüro als zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle gerade im demografischen Wandel unverzichtbar. Andere verweisen auf fehlende gesetzliche Vorgaben oder auf mangelnde Haushaltsmittel. Und für zusätzliche Projekte fehlt oft das Geld.

In dem digitalen Fachgespräch am 16. April 2026 von 10:00 bis 16:00Uhr wurden vielfältige Möglichkeiten der Finanzierung aufgezeigt und Argumente für Kommunen und Fördermittelgeber vorgestellt:

  • Warum lohnt es sich für Kommunen und freie Träger, in Seniorenbüros zu investieren?
  • Wo kann man zusätzliche Fördermittel beantragen?
  • Wie kann die offene Seniorenarbeit nachhaltig und/oder projektbezogen finanziert werden?

Die zertifizierte Fördermittel-Beraterin Jenny Engler-Petzold zeigte in Ihrem Impulsvortrag Möglichkeiten und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fördermittelgewinnung auf. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden noch die Möglichkeit selber Fragen zu stellen.

Ferner berichteten drei erfahrene Akteure aus der Seniorenarbeit von Erfolgen und Herausforderungen ihrer Arbeit, um eine gesicherte Finanzierung der Seniorenarbeit vor Ort zu gewährleisten. Sie gaben Einblicke in Argumentationsstrategien für Kommunen und Fördermittelgeber. Im Interview berichteten und diskutierten Reinhard Pohlmann, langjähriger Leiter des Fachdienstes Senioren der Stadt Dortmund und stellvertretender BaS-Vorsitzender, Simon Büscher, Leiter der Stabstelle Ehrenamt, Vielfalt und Senioren der Stadt Ahlen und Geschäftsführer des Vereins „Alter & Soziales“ und Elke von Rein, Leiterin des AWO-Seniorenbüros im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt / Thüringen mit Agnes Boeßner, einer der Geschäftsführerinnen der BaS.

In thematischen Arbeitsgruppen hatten Sie dann die Möglichkeit sich mit Kollegen und Kolleginnen über Ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Anregungen für eine nachhaltige Finanzierung des Seniorenbüros zu gewinnen.

Zielgruppe dieses digitalen Fachgesprächs waren haupt- und ehrenamtliche Multiplikator:innen in Seniorenbüros und anderen Anlaufstellen für ältere Menschen. Wir wollten allen Beteiligten neue Impulse für ihre Arbeit vermitteln und einen Raum für den gemeinsamen Austausch schaffen.